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Skriptmärchen

Die Entdeckung des unbewussten Lebensplan durch faszinierende Arbeit mit Märchen.


 

Das Lebensskript ist mit einem Drehbuch zu vergleichen, welches das Kind in seinen ersten Lebensjahren unter dem Einfluss der Eltern, anderer Autoritätspersonen, der Umgebung, eigener Erlebnisse und von Ereignissen, welche die Vorfahren erlebten, kreiert. Es ist wie ein Zwang unser Leben nach bestimmten Vorstellungen zu gestalten, deren Ursprung wir nicht mehr kennen. Das Lebensskript können wir nicht auslöschen, hingegen können wir dem weiteren Verlauf eine andere Wendung geben, das Drehbuch umschreiben. Damit wir uns damit auseinandersetzen können, muss uns das Drehbuch bewusst werden. Um das zu erreichen, ist die Arbeit mit Märchen und Geschichten besonders geeignet. Häufig haben die Menschen ein Lieblingsmärchen, das sie als Kind immer wieder hören wollten, weil es darin seinen verinnerlichten Lebensplan wiederspiegelt bekommt und dadurch fasziniert ist. Das Skriptmärchen gibt uns auf eine kreative Weise Auskunft über unser Skript.

Klientinnen und Klienten die mit ihren Lieblingsmärchen arbeiten merken meistens recht bald, dass es Parallelen zum eigenen Leben gibt. Nun geht es darum dem Skriptmärchen eine andere Wende zu geben, in dem sie der Figur, mit der sie sich identifizieren neue, meist aktivere Verhaltensmöglichkeiten zuschreiben können.

In der TA-Ausbildung wird das erste Ausbildungsjahr mit einer Intensivwoche zum Thema „Skript und Märchen“ abgeschlossen.  Die Märchen werden aufgeführt und anschliessend in einem Beratungsgespräch die Parallelen zum eigenen Lebensentwurf erarbeitet. Aus diesem Gespräch entstehen Neuentscheidungen, die nun in eine neue Inszenierung einfliessen.

Damit Sie in die Welt der Märchen eintauchen können finden Sie unter Media Hörbücher von Märchen zum Downloaden, viel Spass!