Detail

Jubiläumsveranstaltungen im 2013

Das Institut ASTA feierte im Jahr 2013 Jubiläum.


- 20 Jahre Praxis für psychologische Beratung, 
   Coaching und Supervision
- 15 Jahre TA-Ausbildung im Bereich Beratung und 
   Coaching 

Gegen hundert Gäste feierten mit mir am 6. September. 20 Jahre ASTA: herzlichen Dank für euer Kommen! Mit euch herzhaft über die Szenen des Playback-Theater-St. Gallen  zu lachen, Erinnerungen auszutauschen und die Musik von Hems Harlem zu geniessen war mir eine grosse Freude.  Danke für das Vertrauen, das ihr mir entgegen gebracht habt, in eurer TA-Ausbildung, in der Beratung oder Supervision, in Freundschaft. Danke! 

7. September 14.00 - 18.00 war Tag der offenen Tür, Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen. 15.00 h Corinne Germanier-Biedermann las aus ihrem Buch "Lea und die Kopfzwerge". ein richtiges Kunstwerk! Unter den Besuchern waren auch Jürg und Beatrice Bolliger. Die Beiden Jürg sind überzeugt: "Lachen ist gesund!" Auch recht herzlichen Dank für ihren Besuch an Beatrice Bolliger und an alle weiteren Besucherinnen und Besucher.

Berichte zur Jubiläumsveranstaltung für Ehemalige 23.-25. August 2013   

 Gruppenfoto

Einleitung 

Wie wichtig es im Beratungsprozess ist, aus dem eigenen Bezugsrahmen auszusteigen um den Bezugsrahmen des Gegenübers zu erkunden, war in diesem Jubiläumskurs immer wieder unmittelbar erlebbar. Willst den passenden Spruch der uns dabei begleitete sehen?  "Spruch"

Kurzbericht Jubiläumskurs in Quarten zum Thema Märchen  

Ich war Mitglied der 1. Ausbildungsgruppe (1999 - 2002) in Transaktionsanalyse unter der Leitung von Jürg Grundlehner. Dies sage ich mit Stolz. 

Für mich war es ein magischer Moment als sich im August 2013 die verschiedenen Kursteilnehmenden als Märchenfiguren trafen, einander von ihrem Leben und ihren Ressourcen erzählten und sich auf diese spielerisch-kreative Art Kleingruppen bildeten. Gerade die Aufforderung, bewusst auf die Ressourcen der eigenen Skriptfigur zu achten, hatte für mich etwas Erfrischendes und Heilsames an sich. In der Kleingruppe arbeiteten wir abwechslungsweise in der Rolle der Klientin, Beraterin oder Beobachterin. Für mich stellte dieses Setting ein gutes Übungsfeld dar um TA-Konzepte aufzufrischen. Der wertvolle Austausch im Plenum trug das Seine dazu bei. Arbeitsinhalte waren: marsisches Fragen, Vertragsarbeit, Bezugsrahmen, Umgang mit Widerstand, der „Kleine Professor“ und auf der gestalttherapeutischen Ebene die Identifikation. Des Weiteren schrieb ich zu meinem Skriptmärchen einen Teil II, der sich ganz im Sinne der TA durch mehr Autonomie auszeichnet.

 Jürg Grundlehner baute den Kurs auf unserem Wissen als TA-Leute mit Grundausbildung auf. Er setzte klare Strukturen und profilierte sich durch eine hilfreiche Unterstützung, Intuition sowie einfühlsame Konfrontation. Sein Zeitmanagement liess genug Zeit zum Austausch zu.

 Das Kennenlernen von Teilnehmenden anderer Ausbildungsjahrgänge, fröhliche Tischrunden mit lustigen Anekdoten und der abendliche Ausflug nach Quinten erlebte ich als weitere Höhepunkte.

 Einmal mehr war die wertschätzende Haltung, die TA-Menschen zu Menschen ganz allgemein pflegen, bei der Verabschiedung gut spürbar.

 Gerne empfehle ich diesen Kurs weiter.

 Andrea Bont

 

Kurzbericht Jubiläumskurs in Quarten systemische Transaktionsanalyse zum Thema Märchen 

Das Ziel des Kurses war es, die Ressourcen der Märchenfiguren zu entdecken. Wir haben uns mit verschiedenen Märchenfiguren identifiziert und uns damit mit uns selber, unseren Strukturen und Handlungsweisen auseinandergesetzt. Dies fand in Selbsterfahrungssequenzen in Kleingruppen statt, wo wir verschiedene Rollen besetzten; die des Klienten, der Beraterin und des Beobachters. 

Dieses ressourcenorientierte Arbeiten mit Märchenfiguren ist auch in der Schule im Umgang mit den Kindern anwendbar und wichtig. Ich möchte vermehrt der Frage nachgehen: „Was kann ich gut?“, und die Kinder dazu anregen, ein gutes Selbstbewusstsein zu entwickeln. 

Auch im Alltag ist es sinnvoll (auch) die positiven Aspekte zu sehen und bewusst zu beleuchten, da der Mensch gerne dazu neigt, das Negative mehr zu gewichten. 

Weiter hatten wir die Gelegenheit, Bereiche der Theorie der TA aufzufrischen und zu vertiefen. Es gab immer wieder schöne Beispiele, die diese Theorien aufzeigten. 

„Marsische Fragen“ zu stellen ist ein wichtiges Instrument der TA. Das heisst: Keine Interpretationen, keine manipulativ oder gar negativ behafteten Fragen zu stellen. Es scheint mir sehr wichtig, darauf sensibilisiert zu sein. Dies war ein wichtiger Bestandteil dieser Fortbildung. 

Im Umgang mit Menschen ist es wichtig, gut und genau zuzuhören und nachzufragen. Die Wahrnehmung in diesem Bereich wurde auch geschult. 

Alles in allem also ein sehr intensives Wochenende mit vielen Lerninhalten und Trainingsmöglichkeiten.

Iris Bilger 

 

Jubiläumsveranstaltung:   (Arbeiten mit den Figuren aus den Skript-Märchen)

Unsere Jubiläumstage mit den TA-Leuten in Quarten war ein richtiger Hit. Nicht weil wir die Märchenwelt einfach lustig gefunden hätten oder nicht so richtig ernst bei der Sache gewesen wären. Nein, in Bezug auf die Beratungen waren wir allesamt sehr seriös und sehr empathisch, wie es Jürg Grundlehner uns vorlebt. Aber es war etwas mehr Zeit für die Zwischengespräche und für ein kleines Rahmenprogramm über den See nach Quinten. Im Bildungshaus Schönstatt hatten wir wieder eine heimelige Bleibe und wurden da kulinarisch verwöhnt.

Als Märchenfigur am „Runden Tisch“ auf Besucher zu treffen, die auch irgendwo im Leben Erfahrungen gesammelt hatten, war spannend und unterhaltend zugleich. Die Anregung, eigene entwickelte Strategien zur Bewältigung schwieriger Lebensstationen heute als positive Ressourcen zu sehen ergab einen neuen Blickwinkel auf die zurückgelegte eigene Wegstrecke… Ein völlig neuer Gedanke: Massvoll umzugehen auch mit guten Eigenschaften, …die Würdigung des kleinen Professors…und noch viele gute Inputs der Kursteilnehmer.

Jederzeit würde ich dieses Seminar wieder besuchen.

Ruth Lenz
   

 

im

Wi